Mehr Digital für mehr menschlich: Leben und Arbeiten in Zeiten von KI
Vortrag von Monika Herbstrith-Lappe
Vortragsinhalte:
- Welche Soft Skills sind die Future Skills für eine erfolgreiche Zukunft?
- Wie viel Menschlichkeit braucht & ermöglicht die Digitalisierung?
- Welche Werte sollten wir in Zeiten von New Work wahren & stärken?
- Wie lassen sich Künstliche Intelligenz & menschliche Werte optimal verbinden?
- Wo enden die Algorithmen der KI, wo beginnt die menschliche Ethik & Verantwortung?
Digitaler Humanismus: Warum Menschlichkeit in Zeiten von KI entscheidend ist
Die Künstliche Intelligenz übernimmt bei rasant fortschreitender Digitalisierung immer mehr Aufgaben. Viele Fachleute befürchten, dass sowohl Menschlichkeit als auch Ethik hierbei auf der Strecke bleiben. Das Gegenteil ist möglich, appelliert Monika Herbstrith-Lappe. In ihrem Vortrag hält die inspirierende & ermutigende Rednerin eine Flammrede für den digitalen Humanismus, d.h. das Bestreben, dass unsere Werte des Humanismus in einer digitalen Welt gewahrt bleiben: Gerade in Zeiten von New Work sind menschliche Fähigkeiten mehr denn je gefragt. Kreativität, Kommunikationsgeschick und kritisches Denken als Future Skills sind die wesentlichen Stichworte. Sowohl die immer stärker fortschreitende Digitalisierung als auch Künstliche Intelligenz erfordern eine neue Ethik und eine neue Diskussion unserer Werte.
Ethik und New Work: Die Arbeitswelt der Zukunft gestalten
Künstliche Intelligenz (AI) und Digitalisierung nehmen der Menschheit immer häufiger standardisierte und für viele Menschen daher eher lästige Arbeiten ab. Die Arbeitswelt wird durch die Künstliche Intelligenz immer komplexer. Die Ergebnisse von Algorithmen werden für das Gehirn immer schwerer nachvollziehbar. Es stellen sich neue, herausfordernde Fragen für die Ethik. Bisher noch zu wenig beachtete Kompetenzen werden zu Future Skills Diese gilt es JETZT zu stärken. Mit New Work verbinden sich daher auch neue Freiräume für menschliche Beziehungen. Nur wenige können diese Entwicklungen so gut beurteilen wie Rednerin Monika Herbstrith-Lappe. Seit ihrem Physikstudium beschäftigt sie sich mit der ethischen Verantwortung für naturwissenschaftliche Erkenntnisse. In ihrem Vortrag geschieht dies immer auch auf der humanistischen Ebene und in verblüffend humorvoller Weise.
KI und das Gehirn: Neurowissenschaftliche Einblicke für die Praxis
Monika Herbstrith-Lappe zeigt auch als Neurowissenschaftlerin, was Künstliche Intelligenz mit unserem Gehirn macht. Hierdurch wird zugleich klar wie wir das Gehirn für KI-basierte Arbeitsprozesse trainieren können. Als studierte Physikerin und Mathematikerin hat Monika Herbstrith-Lappe es gelernt, komplexe Sachverhalte zu hinterfragen und für andere begreifbar zu machen. Das konsequente Hinterfragen und Verstehen werden in Zeiten der Digitalisierung eine von vielen relevanten Future Skills.
Das oft vergessene Charakteristikum von Künstliche Intelligenz ist, dass es Entscheidungen für die Mehrheit, weniger für Minderheiten trifft. Die Anforderungen an die Menschen ist es, diese Entscheidungen der AI aus einer Perspektive der Menschlichkeit sowie der Ethik zu hinterfragen und zu bewerten. Dies sind die Voraussetzungen, Diskriminierung zu verhindern und weiterhin werteorientiert handeln. Monika Herbstrith-Lappe bestärkt ihre Zuhörer in ihrem Vortrag immer wieder hierin.
Future Skills: Kreativität und Improvisation als Erfolgsfaktoren
Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz setzt voraus, sich jenseits der bekannten Denktrampelpfade zu bewegen – Umwege, gedankliche Sackgassen und Fehlnavigationen inklusive. Sogenannte Future Skills werden immens wichtig, um Lösungen für außergewöhnliche Problemstellungen zu finden, an denen die KI scheitert oder mehr Menschlichkeit gefragt ist. Hierzu gehören Improvisationstalent & Kreativität, souveräner Umgang mit Ungewissheit & Widersprüchlichkeiten.
Mensch oder Maschine? Wege zu einer sinnvollen Kooperation
Menschlichkeit oder Maschine? Für Monika Herbstrith-Lappe stellt sich diese Frage nicht. In ihrem Vortrag geht sie der Frage nach, wie New Work Menschen und Maschinen sinnvoll zusammenbringen kann. Mit dem Ziel optimale Arbeitsergebnisse zu erzielen. Mehr digital ermöglicht mehr menschlich, wenn die Algorithmen uns Routinetätigkeiten abnehmen und wir mehr Zeit für menschliche Beziehungen haben. Ihr Vortrag ist der entscheidende Wegweiser in die Zukunft. Lehrreich, mitreißend, humorvoll und begeisternd.
Ihre Fragen zu KI und Digitalem Humanismus kurz erklärt
Da KI vor allem auf Algorithmen und Mehrheiten basiert, werden rein menschliche Kompetenzen zu entscheidenden Erfolgsfaktoren. Dazu gehören kritisches Denken, Empathie, Improvisationstalent und der souveräne Umgang mit Ungewissheit und Veränderungen. Diese Fähigkeiten ermöglichen es uns, KI-Ergebnisse ethisch zu hinterfragen und innovative Lösungen jenseits bekannter Datenmuster zu finden.
Digitaler Humanismus ist das Bestreben, menschliche Werte und Ethik in einer technisierten Welt zu bewahren. In ihren humorvollen Vorträgen beweist Monika Herbstrith-Lappe das KI uns nicht ersetzen, sondern uns von Routineaufgaben befreien kann. So entsteht „mehr digital für mehr menschlich“: Wir gewinnen Zeit für echte Beziehungen, Kreativität und strategisches Denken.
Als Neurowissenschaftlerin erklärt Monika Herbstrith-Lappe, wie unser Gehirn auf die Zusammenarbeit mit Algorithmen reagiert. Durch gezieltes Training können wir unser Gehirn darauf vorbereiten, die komplexen Ergebnisse der KI besser zu bewerten und die Kooperation zwischen Mensch und Maschine effizient, gesund und werteorientiert zu gestalten.